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Informationen zur Kündigung des Pachtvertrages durch den Unterhaltungsverband

Im Herbst 2025 erhielten wir die Kündigung unseres Pachtvertrages für die SUP-Station Oldenburg Tweelbäker See durch den Besitzer des Seegrundstückes, den Unterhaltungsverband Wüsting.

Die offizielle Begründung im Kündigungsschreiben ist, das der See und das Grundstück wegen Befall durch Eichenprozessionsspinner sowie angebliche Blaualgen nicht mehr genutzt werden könnte.

Als wir das persönliche Gespräch mit dem Unterhaltungsverband suchten, wurden uns folgende Informationen mitgeteilt:

1.: Auf unsere Nachfrage, ob die Kündigung für alle Nutzer des Sees gelten würde (was für uns nach der Begründung sonnenklar war) wurde uns mitgeteilt, dass nur ein einziger  von vielen Nutzern des Sees gekündigt wurde, nämlich wir.

2.: Auch eine wegen der scheinbaren Gesundheitsgefahr durch Eichenprozessions-Spinner dann ja sicherlich erforderliche Sperrung aller Spazierwege rund um den Tweelbäker See wird es nicht geben.

3.: Als wir dann konkret nachgefragt haben, warum denn nur wir eine Kündigung erhalten hätten, wurde uns durch den Geschäftsführer des Unterhaltungsverbandes (mündlich, weil telefonisch) der wohl ware Grund mitgeteilt, warum wir gekündigt wurden: Es soll eine Anfrage von Herrn Klaus (so heisst der Geschäftsführer des Unterhaltungsverbandes) bei dem Oldenburger Oberbürgermeister Herrn Krogmann gegebem haben, ob sich die Stadt Oldenburg, auf deren Gebiet ca. ein Drittel des Sees liegt, an den Kosten für die Unterhaltung des Sees (namentlich genannt wurde Müll-Entsorgung, Erhaltung der Wege sowie Bekämpfung der Eichenprozessions-Spinner) beteiligen würde. Angeblich hätte Herr Krogmann signalisiert, das eine solche Beteiligung möglich und denkbar wäre. Da aber nichts passiert ist, müsste jetzt eben ein Zeichen gesetzt werden und die SUP-Station Oldenburg wurde gekündigt. Mir (dem Inhaber Martin Schlifski, zugleich auch Inhaber des Tauchertreff Dekostop Oldenburg) wurde nahegelegt, mich doch bei Herrn Krogmann darüber zu beschweren und wenn ich dafür gesorgt hätte, dass die Kosten durch Oldenburg übernommen werden, könnte man die Entscheidung ja vielleicht nochmal überdenken....

 

ENDE der Geschichte der SUP-Station Oldenburg Tweelbäker See. 

 

Epilog:

Wenn ich als kleiner Unternehmer, der seit Jahren für den Erhalt seines Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitspätze kämpft und nach der Pandemie in das Thema Standup-Paddling investiert hat, zum Spielball der Politik gemacht werden soll und mich daran aufreiben soll, dass Verbände und Politiker ihre Hausaufgaben offensichtlich nicht machen können, bin ich leider raus.

Wir haben im Jahr 2025 ohne wirtschaftliche Interessen/Vorteile an der SUP-Station Tweelbäke im Rahmen des Ferienpass mehr als 200 Oldenburger Kinder betreut und werden dann so abgestraft.

Wir verstehen es nicht, haben aber weder die Kraft noch die Lust, uns für die oben genannten Zwecke instrumentalisieren zu lassen.

 

Gez. Martin Schlifski

 

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